Systemübersicht

LDSperimetral wurde entwickelt, um Stadien mit mehreren Ringen oder umlaufenden LED-Bildschirmen in unterschiedlichen Höhen zu verwalten. Diese Architektur ermöglicht die synchronisierte Wiedergabe von Inhalten auf allen visuellen Trägern des Veranstaltungsortes, unabhängig von deren physischer Konfiguration

Eine Besonderheit ist die Flexibilität im Medienmanagement: Jeder Ring kann aus Modulen mit unterschiedlichen Auflösungen bestehen, was spezifische Medien für jeden erfordert, aber eine perfekte Synchronisation für denselben Werbetreibenden beibehält.

Skalierbarkeit und Latenz

Das System legt keine Obergrenze für die Anzahl der zu synchronisierenden Ringe fest. Dank der Kommunikation über ein Netzwerk (vorzugsweise kabelgebunden) führt die Einbeziehung zusätzlicher Ringe zu keiner signifikanten Verzögerung (Latenz) zwischen der Ausführung des ersten und des letzten Rings.

Multiple LED rings configuration example

Hardwareanforderungen und Topologie

Um die UEFA-Vorschriften zu erfüllen und die Fehlertoleranz zu gewährleisten, benötigt jeder Ring ein eigenes Ausfallsystem (Backup).

Empfohlene Architektur pro Ring

LDS empfiehlt, dass jeder Ring über ein eigenes, unabhängiges, redundant ausgelegtes Steuersystem verfügt. Dies bedeutet die folgende Ausstattung pro Ring:

  • 1 Primärer Computer (Master).

  • 1 Backup-Computer (Backup).

Hinweis: Die detaillierten technischen Spezifikationen dieser Geräte finden Sie auf der Hauptseite des Produkts LDSperimetral.

Einrichtungs- und Implementierungsanleitung

Um sicherzustellen, dass der Inhalt derselbe ist und die gleichzeitige Ausführung über alle Knoten hinweg erfolgt, muss das folgende zweistufige Verfahren befolgt werden:

Phase 1: Einzelne Konfiguration der Ringe mit ihren Backups

Jeder Ring muss zunächst als unabhängiges und redundantes Perimeter-System konfiguriert werden.

  1. Konfigurieren Sie ein Gerät als Primär und ein anderes als Backup.

  2. Stellen Sie die interne Synchronisierung sicher: Änderungen am Inhalt auf dem Primärsystem müssen automatisch an das Backup übertragen werden.

Phase 2: Inter-Ring-Synchronisierung

In diesem Schritt wird die Kontrollhierarchie definiert. Es muss ein Referenzsystem (bezeichnet als Hauptsystem) ausgewählt werden, das den anderen Ringen (bezeichnet als Sekundärsysteme) vorgibt, welche Playlist und Sequenz auszuführen ist.

Im Allgemeinen ist das „Hauptsystem“ häufig der Ring vor Ort, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Schritt-für-Schritt-Konfiguration mehrschichtiger Stadien

Für die Konfiguration eines Stadions mit mehreren Ringen führen Sie die folgenden Schritte aus:

Schritt 1: Konfigurieren Sie jeden Ring unabhängig

Gehen Sie bei jedem Ring wie folgt vor, als ob es sich um ein einzelnes Perimeter-System handeln würde, um ein primäres und ein redundantes System zu konfigurieren. Die detaillierten Schritte hierfür finden Sie im Online-Schulungskurs.

Schritt 2: Synchronisieren Sie alle Ringe mit dem Referenz-Primärsystem

Geben Sie in jedem Ring, außer dem, den Sie als Referenz ausgewählt haben, in der Netzwerkkonfiguration an, dass der Empfang von Remote-Befehlen erlaubt ist. Auf diese Weise können die primären Systeme der Ringe die Befehle des Referenz-Primärsystems empfangen.

Gehen Sie im primären System zur Netzwerkkonfiguration und fügen Sie die primären Systeme jedes Rings hinzu, als ob es sich um ein redundantes System handeln würde.

Konfiguration der LED-Ringe

Inhaltsverwaltung und Benennung von Sequenzen und Playlists

Um die automatische Synchronisierung zu gewährleisten, stützt sich das System auf die exakte Übereinstimmung der Namen. Wenn das Hauptsystem eine Sequenz startet, sendet es eine Nachricht an das Netzwerk, in der die Ausführung einer bestimmten Datei angefordert wird.

Namensgebungsregeln

  • Exakte Übereinstimmung: Die Playlists und Sequenzen, die synchron ausgeführt werden sollen, müssen in allen Ringen exakt den gleichen Namen haben.

  • Fehlerbehandlung: Wenn das Hauptsystem eine Sequenz anfordert, die in einem sekundären Ring nicht existiert, protokolliert der Empfänger eine Fehlermeldung im Netzwerkprotokoll, das über das Konfigurationspanel sichtbar ist